Angststörungen

Angstfrei denken

Bei der Behandlung von Angststörungen hat sich die Verhaltenstherapie als effektiv erwiesen. Sie zielt darauf ab, Erlebnis-, Denk- und Verhaltensmuster, die das Problem aufrechterhalten, langfristig zu verändern und neue Verhaltensmuster einzuüben. Der Betroffene kann dabei die Erfahrung machen, dass die situativ induzierte Angst unbegründet und ungefährlich ist. Dies gelingt, indem der Klient sich mithilfe therapeutischer Begleitung mit der Angst auseinander setzt und sich ihr stellt – in abgestufter, verträglicher Form. 

Es hat sich als hilfreich erwiesen, gerade zu Beginn der Behandlung mit Entspannung zu arbeiten. So kann ein überaktives Nervensystem wieder beruhigt werden. Gerade hier kann die Verhaltenstherapie gut mit der Hypnose kombiniert werden, um den Betroffenen zu Beginn mit Entspannungsarbeit, etwa in Form von Fantasiereisen zu stabilisieren. Erst danach erfolgt eine Konfrontation mit der Angst in abgestufter Form, die

im Trancezustand mit gleichzeitiger Bearbeitung der Angstsymptomatik erfolgen kann. 

Spezialthema: Zahnarztangst

Wenn Sie Unterstützung benötigen, um sich überhaupt von einem Zahnarzt behandeln lassen zu können, kann eine therapeutische Begleitung angeraten sein. Viele Menschen nehmen aus Angst vor einem Besuch beim Zahnarzt eher eine Weile Zahnschmerzen in Kauf, als sich direkt behandeln zu lassen.

Die Hypnose bietet hier Möglichkeiten, die mit den meisten anderen Therapieformen nur schwer zu erschließen sind. Durch diese nebenwirkungsfreie und sanfte Methode können viele Patienten ihre chronische Angst vor dem Zahnarzt überwinden.

Hierbei gibt der Patient keineswegs seinen freien Willen ab, sondern die positive suggestive Beeinflussung durch Hypnose führt lediglich dazu, dass Ihre Gedanken abgelenkt werden und ein Entspannungszustand unterstützt wird. In diesen Zustand frei von Angst zu kommen, wird vorher eingeübt. Dadurch können sie entspannter beim Gedanken an einen Zahnarztbesuch sein und sich frühzeitiger um Ihre Zahngesundheit kümmern.