Hypnose

Die Hypnose ist eine therapeutische Methode, bei welcher der Therapeut dem Klienten zunächst dazu verhilft, in einen Entspannungszustand – die sogenannte Trance – zu gelangen. Diese Erfahrung kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein, ist aber in der Regel von typischen Reaktionen begleitet.

So richtet sich in der Trance die Aufmerksamkeit zunehmend von der äußeren auf die innere Erlebniswelt. Das Erleben gewinnt Vorrang vor dem Denken. Durch ein eher bildhaftes Denken können Symbole auftauchen, die in komprimierter Form Informationen aus dem Unbewussten enthalten. Die motorische Aktivität geht zurück, Sprechtempo und -lautstärke sinken. 

Die Trance kann damit Voraussetzung schaffen, auf der Ebene des Unbewussten Lernprozesse anzustoßen. Das Bewusstsein ist häufig von Glaubenssätzen bestimmt und daher relativ starr. Das Unbewusste hingegen besitzt ein eigenständiges, in hohem Maße kreatives Potential, dass sich durch große Flexibilität auszeichnet. In der Trance ist die Bindung an logische Dimensionen des Bewusstseins gelockert. So können neue Lösungen entstehen, die auf bewusster Ebene nicht möglich sind. 

 

Während der gesamten Hypnose sind Sie als Klient ansprechbar und haben die Kontrolle über das, was geschieht.